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Hallo zusammen

 

Ein sehr spannender Podcast! Ich bin - obwohl ich schon seit 11 Jahren dabei bin - einer dieser "jüngeren" Cacher, es gibt diese schon noch, nur nicht so zahlreich. Die von euch angesprochenen Entwicklungen nehme ich auch war, sie haben mich schon auch nachdenklich gemacht. Ich vermute das HQ reagiert schon darauf, nur ist die Frage ob dies nützt. Mit der Weidereinführung der Virtuals, den LAB sowie anderen Sachen wie den Treasures versucht man aus meiner Sicht neue Mitglieder zu halten, da es einfache Caches (wie beschrieben mit LAB erhält man einfacher mehr Funde) und ein "Zückerli" bei den Treasures gibt, wenn man regelmässig cacht. Ob das gut ist sei dahingestellt, manchmal sehne ich mich schon auch in die Corona-Zeit zurück, als es einen Publish Stop gab und man mal etwas "aufatmen" konnte, da es keine neuen Caches mehr gab und man dann das was schon bestand besuchte. Das war aus meiner Sicht gar nicht so schlecht.

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Auch mir ist es schon so gegangen, dass ich einen beliebten T5 Cache (>90% FP) geschlossen habe, weil er nur noch einmal im Jahr besucht wurde und ich genau so oft eine aufwendige Wartungsrunde machen musste. Die Gründe waren für mich klar: Irgendwann haben die T5-Cacher aus der Region diesen geloggt und dann ist der Zenit halt überschritten. Platz für Neues machen ist dann angesagt.

Nun habe ich eine Angelrunde mit 15 Dosen rausgebracht. Bin gespannt, wie sich hier der Ansturm über längere Zeit verhält.

 

Meine persönlichen Beobachtungen in den letzten 16 Jahren, stichwortartig zusammengefasst:

- Geocaching im Aufwind, immer mehr Leute, Durchschnittsalter 45

- Berichte in den Medien hatte nicht nur gute Auswirkungen...

- Die Community war kleiner, eingeschworener, anders

- Es gab interessante, oft "halblegale" Dosen, Tarnung war angesagt

- T5 wurde zum Hype. Jeder wollte mitmachen, T5 Bäume boomten

- Auch Nachtcaches oder Lostplaces gab es noch viel mehr

- Die Zunahme an Cacher und Bekanntheit von Geocaching brachte auch Probleme mit sich (Jäger, Förster, Bewilligungen etc)

- Auf Grund dieser Entwicklung hat Groundspeak gewisse Regeln verschärfte und der Reviewerbestand wurde ausgebaut

- "Coole" Multis, Nighties, T5 und andere kreativen Dosen nehmen rasant ab weniger. Leute in der eingeschworenen Szene stiegen aus.

- Der intensive Austausch in Foren verschob sich auf kurzlebige Facebook Posts, was für mich ein qualitätiver Untergang ist

- Powertrails, Angelrunden und vor allem Labs nahmen zu

- Mit den phantasielosen Labs, den Treasures und den sinnlosen Challenges versucht Groundspeak neue Leute anzusprechen, aber die Entwichlung ist wenig positiv!

 

Positiv ist dafür, dass der älteste regelmässige GC-Event (der monatliche Rabenstamm in Schlieren) eine permanent grosse Besucherzahl aufweist, während bei vielen anderen Events die Teilnehmerzahl abnehmend ist. 😊

 

Übrigens: Meine Erfahrung mit Coins/TB ist, dass diese einfach weniger in den Dosen ausgelegt, dafür mehrheitlich an Event geloggt werden.

 

-- Attila

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