Beliebter Beitrag Paravan Geschrieben 16. Februar Beliebter Beitrag report Geschrieben 16. Februar Die Anzahl Geocacher geht zurück, die Anzahl Geocaches nimmt zu. Und dann gibts es auch andere Veränderungen im Geocaching, die in dieser Episode diskutiert werden. Link zum Podcast 4
Jack Dalton Geschrieben 18. Februar report Geschrieben 18. Februar Hallo zusammen Ein sehr spannender Podcast! Ich bin - obwohl ich schon seit 11 Jahren dabei bin - einer dieser "jüngeren" Cacher, es gibt diese schon noch, nur nicht so zahlreich. Die von euch angesprochenen Entwicklungen nehme ich auch war, sie haben mich schon auch nachdenklich gemacht. Ich vermute das HQ reagiert schon darauf, nur ist die Frage ob dies nützt. Mit der Weidereinführung der Virtuals, den LAB sowie anderen Sachen wie den Treasures versucht man aus meiner Sicht neue Mitglieder zu halten, da es einfache Caches (wie beschrieben mit LAB erhält man einfacher mehr Funde) und ein "Zückerli" bei den Treasures gibt, wenn man regelmässig cacht. Ob das gut ist sei dahingestellt, manchmal sehne ich mich schon auch in die Corona-Zeit zurück, als es einen Publish Stop gab und man mal etwas "aufatmen" konnte, da es keine neuen Caches mehr gab und man dann das was schon bestand besuchte. Das war aus meiner Sicht gar nicht so schlecht. 2
Attila_G Geschrieben 20. Februar report Geschrieben 20. Februar Auch mir ist es schon so gegangen, dass ich einen beliebten T5 Cache (>90% FP) geschlossen habe, weil er nur noch einmal im Jahr besucht wurde und ich genau so oft eine aufwendige Wartungsrunde machen musste. Die Gründe waren für mich klar: Irgendwann haben die T5-Cacher aus der Region diesen geloggt und dann ist der Zenit halt überschritten. Platz für Neues machen ist dann angesagt. Nun habe ich eine Angelrunde mit 15 Dosen rausgebracht. Bin gespannt, wie sich hier der Ansturm über längere Zeit verhält. Meine persönlichen Beobachtungen in den letzten 16 Jahren, stichwortartig zusammengefasst: - Geocaching im Aufwind, immer mehr Leute, Durchschnittsalter 45 - Berichte in den Medien hatte nicht nur gute Auswirkungen... - Die Community war kleiner, eingeschworener, anders - Es gab interessante, oft "halblegale" Dosen, Tarnung war angesagt - T5 wurde zum Hype. Jeder wollte mitmachen, T5 Bäume boomten - Auch Nachtcaches oder Lostplaces gab es noch viel mehr - Die Zunahme an Cacher und Bekanntheit von Geocaching brachte auch Probleme mit sich (Jäger, Förster, Bewilligungen etc) - Auf Grund dieser Entwicklung hat Groundspeak gewisse Regeln verschärfte und der Reviewerbestand wurde ausgebaut - "Coole" Multis, Nighties, T5 und andere kreativen Dosen nehmen rasant ab weniger. Leute in der eingeschworenen Szene stiegen aus. - Der intensive Austausch in Foren verschob sich auf kurzlebige Facebook Posts, was für mich ein qualitätiver Untergang ist - Powertrails, Angelrunden und vor allem Labs nahmen zu - Mit den phantasielosen Labs, den Treasures und den sinnlosen Challenges versucht Groundspeak neue Leute anzusprechen, aber die Entwichlung ist wenig positiv! Positiv ist dafür, dass der älteste regelmässige GC-Event (der monatliche Rabenstamm in Schlieren) eine permanent grosse Besucherzahl aufweist, während bei vielen anderen Events die Teilnehmerzahl abnehmend ist. 😊 Übrigens: Meine Erfahrung mit Coins/TB ist, dass diese einfach weniger in den Dosen ausgelegt, dafür mehrheitlich an Event geloggt werden. -- Attila 2
Beliebter Beitrag RCH65 Geschrieben 22. Februar Beliebter Beitrag report Geschrieben 22. Februar (bearbeitet) Es war natürlich zu erwarten, dass mit der massiven "Verbreiterung der Kundenbasis" eine gewisse Trivialisierung Einzug hält. Obwohl jeder gerne für sich selbst "Qualität vor Quantität" in Anspruch nimmt, ist die Realität "über alles gesehen" wohl eine andere. Für zahlreiche "Neue" ist Geocaching zudem nur ein Zeitvertreib von vielen (was absolut okay ist). Ich kann mir gut vorstellen, dass ähnliche Diskussionen auch in anderen Bereichen (Sportarten) stattfinden, wo Newcomer nach einem Hype die Szene überrollen, ein paar "low hanging fruits" ernten und dann zum nächsten Hype weiterziehen. Als Fans klassischer Multis mussten wir in den letzten Jahren immer weitere Anreisen unternehmen: Aus Multis mit 15 Stationen wurden Powertrails mit 15 Tradis und später dann in 5er-Serie geschaltete LABs. Im Zweifelsfall natürlich beides parallel, das gibt gleich doppelt "Punkte". 🫤 Aber auch als Fans komplizierter Mysteries mit Langzeitunterhaltungswert wurde die Luft immer dünner: Ein D5 ist heute üblicherweise eine Challenge, ein grotesk überbewerteter Angelcache oder ein Jigidi Puzzle mit 1000 schwarzen Teilen. Auf jeden Fall nichts, mit dem sich der Owner intellektuell länger beschäftigt hätte und demnach auch nichts, mit dem *wir* uns länger beschäftigen sollten. 🤷 Was soll's... die "Ignore" Liste ist unser Freund und wir finden auch heute zuverlässig immer noch irgendwo irgendwas, das uns Freude bereitet. Bearbeitet 22. Februar von RCH65 3
Beliebter Beitrag Znuk Geschrieben 23. Februar Beliebter Beitrag report Geschrieben 23. Februar (bearbeitet) Sehr spannendes Thema Auch in meinem Gefühl: Die Zahl neuer Fragezeichen, Misteries nimmt ab. Wo ich früher Hunderte von gelösten Unknown Koordinaten in der DB hatte und ich sehr viel sehr gerne gelöst habe, fehlt diese Zeitbeschäftigung seit einiger Zeit völlig. Das einzig neue, was dazu kam, sind Jigidi Puzzles. Solche löse ich nur noch sehr selten. Es fehlt schlicht der Reiz. Ebenso wie bei LAB Caches. Nachdem ich letztes Jahr in Bern sicherlich ein Dutzend Statistikpunkte hinzugefügt habe, fehlt schlicht die Lust so etwas nochmals zu tun. Powertrail von Basel bis Schaffhausen? Ich kann mir heute nicht vorstellen, auch nur einen Punkt anzusteuern. Summasummarum, warum bin ich noch dabei? Wo hole ich mir den Reiz? Es ist nach wie vor der Drang, nach draussen zu gehen, mich zu bewegen. Kürzlich fuhr ich mit dem MTB eine Trainingsrunde und hatte einen einzigen Startpunkt eines Multis im Visier. Auf dem Weg dorthin stoppte ich im Wald, weil vor mir vier Rehe den Weg kreuzten. Sekundenlang harrte ich aus und schaut links in den Wald, rechts in den Wald und stopp! Was ist das dort? Tatsächlich wusste mein Geocaching Auge sofort, dass mein jahrelanges Hobby hier einen weiteren Tradi gefunden hat. So war es dann auch, es hatte in diesem Waldstück zwei Tradis, die ich zwar mal registriert, aber an dem Tag nicht auf dem Radar hatte. Geocaching schreibt immer noch schöne Geschichten und diese sind es, die mich motivieren, weiterhin zu bezahlen. Bearbeitet 23. Februar von Znuk 3
Znuk Geschrieben 23. Februar report Geschrieben 23. Februar Und Lustig: Kaum gejammert erscheint ein tolles neues Mystery Listing. https://www.geocaching.com/geocache/GCBHA20_reise-um-die-erde-in-80-tagen 2
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